Welcher Hund passt?

Gesucht ist ein kleiner Hund zum Kuscheln, der kaum haart, gesund ist und nicht aus Qualzucht stammt, gut sozialisiert und nicht zu anhänglich. Über sechzig Rassen und Mischungen wurden dafür geprüft. Hier ist das Ergebnis, zum Lesen ganz ohne Eile.

Am besten passen ein kleiner Pudel und ein Havaneser. Gut möglich sind auch Coton de Tuléar und Yorkshire Terrier. Noch wichtiger als die Rasse ist ein guter Züchter.

Die passenden Rassen

Alle vier haaren kaum, haben eine normale Schnauze, und es gibt Züchter, die die Eltern untersuchen lassen. Die Gewichte gelten für erwachsene Hunde und sind Richtwerte. Allen kleinen Begleithunden ist gemeinsam: Sie sind gern bei ihren Menschen, und das Alleinbleiben muss man mit ihnen üben.

Erste Wahl

Pudel

Toypudel oder etwas größer: Zwergpudel

Apricotfarbener Toypudel mit kurzem, rundem Schnitt
Gewicht
Toy 2,5 bis 4,5 kg
Zwerg 4,5 bis 7 kg
Größe
Toy 24 bis 28 cm
Zwerg 28 bis 35 cm
Fell
lockig, haart kaum

Passt gut

Freundlich, klug und leicht zu erziehen. Die losen Haare bleiben in den Locken hängen statt in der Wohnung. Pudel gelten als robuste Rasse mit wenig Inzucht.

Darauf achten

Kleine Pudel bekommen leicht Zahnstein, also von Anfang an Zähne putzen. Das Fell muss alle 4 bis 8 Wochen zum Hundefriseur. Finger weg von „Mini-Toy“ oder „Teacup“.

Züchter in Österreich

Der Österreichische Club der Pudelfreunde hat Züchter in ganz Österreich, einige davon züchten Toy- oder Zwergpudel in Niederösterreich. Gute Züchter zeigen die Untersuchungen der Eltern (Augen, Knie, Gentests). Oft wartet man einige Monate.

Ebenfalls sehr passend

Havaneser

Fröhlich und verschmust

Weißer Havaneser mit lockigem Fell im Schnee
Gewicht
4 bis 8 kg (laut Klub)
Größe
23 bis 27 cm
Fell
lang und weich, haart kaum

Passt gut

Offen und freundlich zu Menschen, gilt als wenig scheu.

Darauf achten

Oft etwas schwerer als 5 kg, also nach dem Gewicht der Eltern fragen. Das lange Fell braucht tägliches Kämmen oder einen kurzen Schnitt. Havaneser haben, wie Yorkies, öfter einen angeborenen Fehler an den Blutgefäßen der Leber (Shunt). Den Züchter fragen, ob bei Eltern oder Welpen ein Bluttest gemacht wurde. Manche Züchter geben Welpen nur ab, wenn der Hund nicht stundenlang allein ist. Das am besten gleich beim ersten Gespräch klären.

Züchter in Österreich

Der Zwerggriffon-Löwchen-Havaneser-Club Austria nennt 16 Züchter, die Hälfte davon in Niederösterreich. Die Eltern müssen auf Knie und Augen untersucht sein.

Gute Alternative

Coton de Tuléar

Sanft, mit Fell wie Watte

Weißer Coton de Tuléar mit Brustgeschirr, fröhlich mit offenem Maul
Gewicht
Hündin 3,5 bis 5 kg
Rüde 4 bis 6 kg
Größe
Hündin 23 bis 25 cm
Rüde 26 bis 28 cm
Fell
baumwollig, haart kaum

Passt gut

Sanft, verschmust und sehr auf seine Menschen bezogen. Gilt als robuste Rasse.

Darauf achten

Der deutsche Rasseklub schreibt, dass er nicht lange allein bleiben mag. Das Alleinsein muss also besonders sorgfältig geübt werden. Das Fell braucht tägliches Bürsten oder einen kurzen Schnitt. Nach den Befunden der Eltern fragen: Herz, Knie und ein Gentest für die Bandscheiben.

Züchter in Österreich

Österreichischer Zwerghunde-Klub, drei Züchter, einer davon in Niederösterreich.

Möglich, mit Bedingungen

Yorkshire Terrier

Lebhaft und selbstbewusst

Yorkshire Terrier mit kurzem Fell auf einer Wiese, schaut nach oben
Gewicht
Hündin 3,5 bis 6 kg
Rüde 4 bis 7 kg
Fell
seidig, haart kaum

Passt gut

Aufgeweckt und gern dabei. Für den Yorkie gibt es als einzige Rasse hier echte Messungen: Gut die Hälfte der Hündinnen bleibt unter 5 kg. Der Rassestandard nennt bis 3,2 kg, die meisten Yorkies werden aber schwerer.

Darauf achten

Yorkies haben häufiger einen angeborenen Fehler an den Blutgefäßen der Leber (Shunt). Den Züchter nach einem Bluttest dafür fragen. Außerdem auf Kniescheiben und Zähne achten. Das Fell braucht tägliches Bürsten oder einen kurzen Schnitt. Nie „Mini-Yorkie“.

Züchter in Österreich

Österreichischer Yorkshire Terrier Klub, fünf Züchter in der Steiermark und in Oberösterreich, keiner in Niederösterreich.

Auch geprüft, aber weniger passend

  • Malteser: passt von der Größe, aber in Österreich gibt es nur einen Klubzüchter.
  • Bichon Frisé: ebenso, nur ein Klubzüchter in ganz Österreich.
  • Papillon: haart mehr als die anderen und ist ungern allein.
  • Bolonka Zwetna: sehr anhänglich. Vollständig geprüfte Züchter mit Klub gibt es nur in Deutschland.

Nicht in Frage kommen Rassen mit kurzer Nase (Mops, Shih Tzu, Französische Bulldogge), der Chihuahua und alle „Teacup“-Hunde. Viele dieser Hunde haben Merkmale, die als Qualzucht gelten, oder sie sind sehr empfindlich. Ebenso Rassen, die stark haaren, wie der Zwergspitz.

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Und der Maltipoo?

Apricotfarbener Maltipoo liegt entspannt auf dem Boden
Gewicht
3 bis 6 kg
Fell
mal glatt, mal lockig

Ein Maltipoo ist eine Mischung aus Malteser und Pudel. Er wiegt je nach Eltern etwa 3 bis 6 kg und ist ein lieber Hund. Für Maltipoos selbst gibt es keine Studie, aber ähnliche Pudel-Mischungen waren etwa so gesund wie ihre Elternrassen. Schwierig ist, woher man ihn bekommt.

In Österreich und Deutschland gibt es keinen Klub, keinen Rassestandard und keine Regeln, welche Untersuchungen die Eltern brauchen. Wie groß er wird und wie sein Fell wird, ist bei jedem Wurf ein wenig Glückssache. Viele der gefundenen Maltipoo-Angebote kamen aus dem Ausland.

Gesucht wurde in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Bei keinem Maltipoo-Anbieter waren die Untersuchungen beider Eltern zu sehen.

Wenn es ein Maltipoo sein soll

  • Untersuchungen beider Eltern auf Papier, mit Datum und Chipnummer: Knie und Augen, beim Pudel ein Gentest für die Augen, beim Malteser das Herz.
  • Die Mutter mit ihren Welpen vor Ort sehen.
  • Gewicht und Größe beider Eltern erfahren.
  • Kein Versand, keine Übergabe auf einem Parkplatz, keine „Teacup“-Angebote.

Ein Tipp zum Vergleichen

Ein Toypudel mit kurzem, rundem Schnitt sieht einem Maltipoo sehr ähnlich. Bei ihm weiß man aber besser, wie groß er wird und wie sein Fell ist. Und beim Klubzüchter sind die Eltern untersucht.

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Drei Wege zum Hund

Es gibt nicht den einen richtigen Zeitpunkt. Hier sind drei Wege, jeder hat seine Vorteile.

1. Ein Welpe in der Zeit nach der Operation

Was gut ist

  • In den ersten Wochen ist den ganzen Tag jemand daheim.
  • Der Welpe kann in Ruhe ankommen, und stubenrein wird er so leichter.

Was es braucht

  • Das OK des Arztes, was in dieser Zeit erlaubt ist.
  • Hilfe beim Tragen, an der Leine und beim Bürsten, solange Schonung nötig ist.
  • Einen Wurf, der zeitlich passt. Gute Züchter planen Monate voraus, deshalb ist das schwer genau zu treffen.
  • Einen Plan für die Mittagszeit, sobald die Arbeit wieder beginnt.

2. Erst die Operation, dann der Welpe

Was gut ist

  • Beide Hände sind frei, und es gibt keinen Zeitdruck.
  • Die Wartezeit beim Züchter stört nicht.

Was es braucht

  • Zwei, drei Wochen Urlaub für den Anfang.
  • Einen Plan für die Mittagszeit in den ersten Monaten.

3. Ein junger erwachsener Hund

Was gut ist

  • Man weiß schon, wie groß er ist, wie sein Fell ist und wie er sich verhält.
  • Ein junger Hund aus einem Haushalt ist oft schon stubenrein und kann etwas allein bleiben. Das ist sanfter für den Anfang.

Was es braucht

  • Geduld und Nachfragen: Solche Hunde stehen selten in Anzeigen. Bei den Klubs weiter unten nachfragen, manche vermitteln junge Hunde oder Hunde, mit denen nicht mehr gezüchtet wird.
  • Etwas Zeit zum Ankommen. Ehemalige Zuchthunde müssen manches im Haushalt erst lernen.

Die Mittagszeit

Ein Welpe kann anfangs nur kurz allein bleiben. Bis er ein paar Stunden entspannt allein ist, dauert es mindestens bis etwa zum 6. Lebensmonat, oft länger. Britische Tierschutzorganisationen raten, auch erwachsene Hunde nicht länger als etwa 4 Stunden allein zu lassen.

Darum hilft jemand, der mittags kurz vorbeischaut: Nachbarn, Bekannte oder ein Hundesitter. In den ersten Monaten ist das wichtig, und auch später freut sich der Hund an langen Tagen darüber. Das Alleinbleiben übt man vom ersten Tag an in kleinen Schritten.

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Den richtigen Züchter finden

Ob ein Hund später ruhig, mutig und nicht zu anhänglich ist, hängt viel von seinen Eltern ab, von den ersten Wochen beim Züchter und von den ersten Monaten im neuen Zuhause. Die Rasse erklärt nur einen kleinen Teil davon.

Daran erkennt man einen guten Züchter

  • Er züchtet nach den Regeln des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV), meist als Mitglied eines Rasseklubs. Die Welpen bekommen einen Stammbaum vom ÖKV.
  • Besuche sind willkommen, und die Mutter ist mit ihren Welpen zu sehen.
  • Die Welpen wachsen im Haus auf und lernen Geräusche, Besuch und andere Hunde kennen.
  • Er zeigt die Untersuchungen der Eltern auf Papier, mit deren Chipnummern.
  • Er fragt, wie der Hund leben wird, und nimmt ihn im Notfall zurück.
  • Beim Abholen sind die Welpen älter als 8 Wochen, gechippt, geimpft und registriert und haben einen EU-Heimtierausweis.
  • Es gibt einen schriftlichen Kaufvertrag.

Warnzeichen

  • Es sind immer Welpen da, oder es gibt viele verschiedene Rassen.
  • Übergabe auf einem Parkplatz, „wir liefern“, oder die Mutter ist „gerade nicht da“.
  • Geld überweisen, bevor man den Züchter und die Mutter selbst besucht hat.
  • Druck wie „Heute noch entscheiden, es gibt viele Interessenten“.
  • Wörter wie „Teacup“ oder „Mini“ bei Rassen, die von Natur aus schon klein sind, zum Beispiel „Mini-Malteser“. Auch ein sehr billiger Preis ist ein Warnzeichen.
  • Welpen aus dem Ausland, die jünger als etwa 15 Wochen sind. Sie dürfen in der Regel noch gar nicht nach Österreich gebracht werden.
  • Welpen-Anzeigen im Internet von Leuten, die keine gemeldeten Züchter sind. Solche Anzeigen sind in Österreich verboten, und auch kaufen darf man davon nicht. Das schützt Käufer und Hunde.

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Damit er gesund bleibt

Garantieren kann es niemand. Aber vieles hilft, damit ein Hund robust bleibt.

  • Untersuchte Eltern. Bei allen kleinen Rassen die Kniescheiben und die Augen, je nach Rasse auch Herz und Gentests.
  • Nicht den kleinsten Welpen suchen. Hunde, die deutlich leichter sind als üblich, haben öfter Probleme mit Knien und Zähnen.
  • Zähne putzen. Kleine Hunde bekommen leicht Zahnstein. Das tägliche Putzen lernt ein Welpe schnell, und ab und zu hilft eine Zahnreinigung beim Tierarzt.
  • Gleich zum Tierarzt. In den ersten Tagen einmal durchschauen lassen. Danach Impfungen, Entwurmen und Zeckenschutz nach Plan des Tierarztes.
  • Schlank halten. Übergewicht schadet auch kleinen Hunden.
  • Versicherung. Eine OP-Versicherung kostet etwa 150 bis 330 Euro im Jahr, am besten im Welpenalter abschließen. Eine Haftpflichtversicherung ist in Niederösterreich Pflicht. Oft ist sie schon in der Haushaltsversicherung enthalten, das lohnt sich nachzuschauen.

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Ist das zu schaffen?

Ja, mit etwas Planung. Ein kleiner Hund braucht wenig Kraft, aber jeden Tag ein bisschen Zeit.

Ein normaler Tag

Spazierengehen2 bis 3 Runden, zusammen 30 bis 60 min
Bürsten oder Kämmenetwa 10 min
Zähne putzen2 min
Hundefriseuralle 4 bis 8 Wochen

Wenn Schonung nötig ist

Ein kurzer Schnitt vom Hundefriseur macht das Bürsten für einige Wochen viel leichter. Dann reichen ein paar Minuten alle paar Tage. Ein Geschirr zum Hineinsteigen lässt sich mit einer Hand anlegen und schont den Hals. Eine Leine zum Umhängen um die Hüfte hält die Hände frei, aber erst, wenn der Arzt es erlaubt. Ein Welpenauslauf aus Gittern erspart viel Tragen und Aufpassen.

Was es kostet

Welpe vom Klubzüchteretwa 2.000 bis 3.500 €
Erstes Jahr mit dem Welpen, alles zusammenmeist 4.000 bis 6.000 €
Jedes weitere Jahretwa 1.000 bis 2.500 €
Hundefriseuretwa 40 bis 90 € pro Besuch
Kurs NÖ Hundepassetwa 60 bis 90 €, einmal
Hundeabgabe an die Gemeindeetwa 20 bis 70 € im Jahr
Hundesitter, falls nötig (ein kurzer Besuch kostet weniger)15 bis 50 € pro ganzem Tag

Die meisten Züchter nennen den Preis erst auf Nachfrage.

Wer in Niederösterreich einen Hund nimmt, braucht in der Regel einen kurzen Kurs, den NÖ Hundepass. Er dauert drei Stunden, und man macht ihn, bevor der Hund einzieht. Seit Juli 2026 gibt es dazu einen Kurs für ganz Österreich, mit zwei Stunden Übung mit dem Hund im ersten Jahr. Was genau nötig ist, klärt ein Anruf bei der Gemeinde.

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Fragen und Antworten

Ist es wichtig, dass er reinrassig ist?

Für die Gesundheit allein nicht unbedingt. Eine große britische Studie hat Pudel-Mischungen wie Cockapoo und Labradoodle mit ihren Elternrassen verglichen. Sie waren ungefähr gleich gesund, aber auch nicht gesünder.

Reinrassig heißt vor allem nachprüfbar: Es gibt einen Klub, einen Stammbaum und Regeln, welche Untersuchungen die Eltern brauchen. Und man weiß besser, wie groß der Hund wird und wie sein Fell ist.

Haart er wirklich nicht?

Fast nicht. Bei diesen Rassen bleiben lose Haare im Fell hängen statt auf dem Boden zu landen. Dafür muss man regelmäßig bürsten und zum Hundefriseur, sonst verfilzt das Fell. Ganz haarfrei ist kein Hund.

Rüde oder Hündin?

Beides passt. Hündinnen bleiben meist etwas kleiner, das hilft beim Wunsch nach wenig Gewicht. Sie werden etwa zweimal im Jahr läufig. Rüden markieren draußen mehr. Kastrieren ist in Österreich erlaubt, den richtigen Zeitpunkt bespricht man mit dem Tierarzt.

Wie lange dauert es bis zum Welpen?

Gute Züchter haben selten sofort Welpen. Meist dauert es einige Monate, manchmal geht es schneller. Es lohnt sich, früh mit zwei, drei Züchtern zu sprechen und sich vormerken zu lassen.

Wie lange darf er allein bleiben?

Als grobe Richtschnur: ein Welpe anfangs nur Minuten, mit etwa vier Monaten ein bis zwei Stunden. Rund um den 6. Monat werden 3 bis 4 Stunden möglich, wenn das Alleinsein gut geübt wurde. Jeder Hund ist da etwas anders. Mehr dazu bei den drei Wegen.

Und im Urlaub?

Kleine Hunde können oft mit. Für Reisen in andere EU-Länder braucht er den EU-Heimtierausweis und eine Tollwutimpfung. Die gibt es ab der 12. Lebenswoche, danach wartet man noch drei Wochen. Ins Ausland geht es also frühestens mit knapp vier Monaten. Sonst helfen eine Hundepension, ein Hundesitter oder Bekannte, die der Hund schon kennt.

Geht auch ein Hund aus dem Tierheim?

Möglich, aber kleine Hunde, die kaum haaren, sind in den Tierheimen in der Nähe selten. Manche Klubs vermitteln Hunde, die ein neues Zuhause suchen, etwa die Pudelklubs. In Deutschland gibt es Vereine für kleine Rassen. Über Herkunft und Gesundheit weiß man dort oft weniger.

Was gehört in den Kaufvertrag?

Name und Chipnummer des Hundes, Preis und Anzahlung, die Untersuchungen der Eltern und der Gesundheitszustand bei der Übergabe. Am besten zwei Jahre Gewährleistung hineinschreiben.

Zeigt sich in den ersten sechs Monaten ein Mangel, wird meist vermutet, dass er schon beim Kauf da war. Dafür den Züchter gleich schriftlich informieren und den Hund vom Tierarzt anschauen lassen.

Wie sind die ersten Tage zu Hause?

Ruhig. Ein Schlafplatz nahe beim Bett, in der Nacht ein, zwei Mal hinaus und viel schlafen lassen. Besuch und neue Eindrücke gibt es in kleinen, ruhigen Portionen, das hilft ihm, mutig zu werden. In den ersten Tagen einmal zum Tierarzt.

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Die nächsten Schritte

  1. In Ruhe lesen und überlegen, welche ein, zwei Rassen am besten gefallen.
  2. Einen erwachsenen Hund dieser Rasse kennenlernen, bei einem Züchter oder auf einer Hundeausstellung. So sieht man Größe, Fell und Wesen.
  3. Mit zwei, drei Klubzüchtern sprechen, mit der Liste von oben.
  4. Den Weg wählen und kurz mit dem Arzt besprechen.
  5. Die Mittagszeit klären: Nachbarn, Bekannte oder ein Hundesitter.
  6. Reservieren, mit schriftlichem Vertrag.
  7. Vor dem Einzug: den Kurs machen, Tierarzt aussuchen, Ausstattung besorgen, Versicherung abschließen.
  8. Gleich nach dem Einzug: den Hund bei der Gemeinde melden und in der Heimtierdatenbank umschreiben lassen. Dabei hilft auch der Tierarzt.

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